Musterbefund · Beispieldaten

Longevity und Prävention · Ernährungsberatung · Praxis und Klinik

Healthy Aging

Deckblatt des Musterbefunds Healthy Aging

Wie Ihr Klient altert — in vier getrennten Werten, und was er daran ändern kann.

Parameter
4
Ebene
Epigenetik
Für den Verlauf
alle 4
Genetische Analyse
nein
Ergebnisform
% der Referenz, biol. Alter

Das Prinzip

So lesen Sie diesen Befund.

Ihr Körper erneuert sich täglich: Zellen teilen sich, reparieren DNA-Schäden und reagieren auf Stress, Ernährung, Schlaf und Umwelt. Diese Prozesse hinterlassen Spuren in der DNA-Methylierung. Aus diesen Mustern liest der Befund Ihr biologisches Alter — nicht in Kalenderjahren, sondern im Zustand Ihrer zellulären Regulation.

Schutz

Wie stabil Ihre DNA geschützt ist und wie effizient die Reparaturmechanismen arbeiten. Marker: Telomere, LINE-1.

Regulation

Wie kontrolliert entzündliche Prozesse bleiben und wie belastbar die zelluläre Balance reagiert. Marker: IL-6.

Einordnung

Wie Ihre Werte im Vergleich zu einer alters-, geschlechts- und ethnienabgestimmten Referenzgruppe stehen.

Der Ablauf

  1. 01

    Messen

    Trockenblutkarte, Fingerbeere. Telomerlänge und Methylierungsmarker (LINE-1, IL-6, Alterungsmarker). Kein Nüchternstatus nötig.

  2. 02

    Einordnen

    Vergleich mit der Referenzgruppe. 100 % entspricht dem Methylierungswert der gesunden Kontrollgruppe.

  3. 03

    Verändern

    Zu jedem Marker die passende Intervention — was konkret zu essen, zu meiden oder zu ändern ist — plus Verlaufskontrolle.

Orientierung

Wie lese ich die Skala?

Alle Marker werden in Prozent der Referenz angegeben. 100 % ist der Normbereich, und höher ist besser. Die Telomerlänge wird zusätzlich in Kilobasenpaaren (kbp) ausgewiesen.

70 %85 %100 %115 %130 %
Unter 90 % · Rot
Dringender Handlungsbedarf.
90–100 % · Gelb
Handlungsbedarf, gezielt gegensteuern.
Ab 100 % · Grün
Kein Handlungsbedarf, Ergebnis erhalten.

Die Miniatur

Der Befund im Kleinen.

Diese Miniatur zeigt vorab, welche Darstellungsformen dieser Befund führt. Sie ist aus den Beispieldaten dieser Seite gerechnet und keine Abbildung. Jede Marke steht für eine Form, die weiter unten in voller Größe wiederkommt — und was dieses Panel nicht führt, fehlt hier ebenso.

170 %100 %130 %248
  1. 1

    Prozent der Referenz

    Die Marker stehen in Prozent einer abgestimmten Referenzgruppe. 100 % ist der Normbereich, höher ist günstiger. Die Marken auf dem Band zeigen, wo die Werte dieses Musterbefunds gegenüber der Referenz liegen.

  2. 2

    Biologisch gegen chronologisch

    Die gestrichelte Linie ist das Kalenderalter, der Punkt das biologische Alter je Marker. Der Abstand zwischen beiden ist die Aussage — nicht die einzelne Jahreszahl.

Pflichthinweise

Musterbefund
Sämtliche Werte und Angaben zur Person in diesem Dokument sind frei erfunden und dienen ausschließlich der Darstellung des Berichtsformats. Es handelt sich nicht um einen realen Befund.
Einordnung
Dieser Bericht ist keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung. Das ausgewiesene biologische Alter ist ein Modellwert aus epigenetischen Markern, keine Aussage über Lebenserwartung oder Krankheitsrisiko. Marker beschreiben einen Momentzustand und sind im individuellen klinischen Kontext durch qualifiziertes Fachpersonal zu bewerten.
Status der Analysen
Die Analysen sind Labordienstleistungen unseres Kooperationspartners und keine CE-gekennzeichneten In-vitro-Diagnostika. Sie dienen der Beratung und Verlaufskontrolle und ersetzen keine ärztliche Diagnostik. Die Analysen werden ausschließlich an Fachanwenderinnen und Fachanwender abgegeben.
Rechtlicher Rahmen
Dieses Panel wertet keine Genotypen aus; gemessen werden epigenetische Marker. Enthält eine Analyse des Portfolios genetische Untersuchungen, gelten dafür Aufklärung und schriftliche Einwilligung vor der Probenahme sowie der Arztvorbehalt des Gendiagnostikgesetzes. Die Laboranalytik erfolgt durch unseren Kooperationspartner. Polaris Diagnostics Europe GmbH verantwortet Vertrieb und Betreuung. Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen.

Wie belastbar ist der Telomerwert?

Die Telomerlängenmessung streut erheblich — zwischen einzelnen Messläufen und zwischen Laboren. DNA-Extraktion, Lagerung und die Zusammensetzung der Blutzellen beeinflussen das Ergebnis systematisch. Aus Trockenblut liegt diese Streuung höher als aus Venenblut.

  • Was das praktisch heißt: Eine Abweichung von wenigen Prozent gegenüber dem Referenzwert liegt in der Größenordnung der Messstreuung und ist für sich genommen nicht aussagekräftig. Belastbar wird die Telomerlänge erst im Verlauf mehrerer Messungen unter gleichen Bedingungen — gleiches Labor, gleiches Material, vergleichbare Probenahme.
  • Die Telomerlänge ist ein Marker für kumulative zelluläre Belastung. Sie ist keine Diagnose, keine Aussage über Lebenserwartung und kein Maß für ein individuelles Krankheitsrisiko.

So wird daraus eine Beratung

Aus dem Befund wird ein Programm, kein Einzelwert.

  1. 01

    Vor dem Gespräch

    Der vollständige Befund liegt zum Termin vor. Gehen Sie ihn durch und markieren Sie, was auffällt: die Ampelbewertungen, ihre Verteilung über die Auswertungen, die genannten Ansatzpunkte. So steht zu Beginn fest, worüber gesprochen wird.

  2. 02

    Im Gespräch

    Alle vier Werte dieses Panels liegen auf der epigenetischen Ebene. Anders als genetische Varianten, die einmal im Leben erhoben werden und unverändert bleiben, reagiert diese Ebene auf Ernährung, Bewegung, Schlaf und Belastung — sie allein eignet sich als Verlaufskontrolle. Das Gespräch trennt deshalb, was feststeht, von dem, woran gearbeitet werden kann.

  3. 03

    Danach

    Eine Folgemessung ist frühestens nach vier bis sechs Monaten aussagekräftig; vorher sind Veränderungen nicht belastbar messbar. Den Abstand legt die betreuende Einrichtung fest. Für die Vergleichbarkeit sollten Labor, Probenmaterial und Probenahme gleich bleiben — und was zwischen den Messungen geschieht, gehört in dieselbe Dokumentation wie die Werte.

Beispielauswertung

Die folgenden Werte stammen aus einer vollständigen Beispielauswertung — so, wie Ihr Klient sie erhält. Beispieldaten, keine echte Person.

Befund für
Muster, Erika
Probenahme
15.06.2026
Material
Trockenblutkarte
Marker
4 + Lebensstil

Ergebnis auf einen Blick

Alle Marker im Überblick.

MarkerIhr WertReferenzEinordnung
Telomere · Zelluläre Stabilität108 kbp (96 %)112 kbp = 100 %Handlungsbedarf
LINE-1 · DNA-Stabilität96 %≥ 100 %Handlungsbedarf
Epigenetische Alterungsmarker · Biologisches Alter103 %≥ 100 %Im Normbereich
IL-6 · Entzündungsregulation108 %≥ 100 %Im Normbereich
Ernährung · Standortbestimmung72 / 100≥ 60Im Normbereich
Lebensstil · Standortbestimmung65 / 100≥ 60Im Normbereich

Tabelle seitlich scrollbar

Markerspezifisches Alter im Vergleich

Biologisches Alter

Chronologisches Alter: 48 Jahre. Jeder Marker ergibt ein eigenes biologisches Alter — ein Gesamtwert wird bewusst nicht gebildet.

48 J.
Telomere
53 J. · +5
LINE-1
50 J. · +2
IL-6
46 J. · −2
Epigen. Alterungsmarker
45 J. · −3
3541485460
Jahre

Die gestrichelte Linie markiert das chronologische Alter von 48 Jahren. Links davon: jünger als chronologisch. Rechts davon: älter.

Telomere und Alterungsmarker

2 Werte

Ihre Marker

TelomereZelluläre Stabilität

Schutzstrukturen an den Chromosomenenden. Verkürzen sie sich zu stark, verlieren Zellen ihre Teilungsfähigkeit — ein zentraler Treiber des biologischen Alterns.

96 %108 kbp
70 %85 %100 %115 %130 %

Ihre Telomerlänge liegt 4 % unter dem Erwartungswert für Ihr Alter (108 statt 112 kbp). Daraus ergibt sich ein biologisches Telomeralter von 53 Jahren, fünf Jahre über dem chronologischen. Eine Abweichung dieser Größenordnung liegt im Bereich der Messstreuung und ist für sich genommen nicht aussagekräftig — der Wert ist als Ausgangspunkt für den Verlauf zu lesen. Die Empfehlungen dieses Abschnitts stützen sich auf LINE-1; sie wirken über denselben Stoffwechselweg.

WirkstoffQuelleMengeHinweis
FolatSpinat, Grünkohl, Hülsenfrüchte, Tomaten, Sprossen2 Handvoll grünes Gemüse tägl.Roh oder kurz gedünstet — hitzeempfindlich
Vitamin B2 und B12Eier, Käse, fermentierte Lebensmitteltäglich 1 PortionVegan: B12 gezielt supplementieren
MethioninSesam, Soja, Erbsen, Paranüsse2–3 Paranüsse/TagWegen Selen nicht mehr als 3–4 Nüsse
EGCGGrüner Tee, Matcha3–4 Tassen/TagNicht zu eisenreichen Mahlzeiten

Tabelle seitlich scrollbar

Epigenetische AlterungsmarkerBiologisches Alter

Die Methylierung stark altersbezogener Gene, verglichen mit einer alters-, geschlechts- und ethnienabgestimmten Kontrollgruppe.

103 %45 Jahre
70 %85 %100 %115 %130 %

Leicht über dem erwarteten Bereich — eine günstige epigenetische Ausprägung. Das daraus abgeleitete biologische Alter liegt bei 45 Jahren, drei Jahre unter dem chronologischen.

WirkstoffQuelleMengeHinweis
KaffeeFilterkaffee, Espresso2–3 Tassen/TagNicht nach 14 Uhr — kann den Schlaf stören
Grünes BlattgemüseSpinat, Grünkohl, Mangold1 Portion täglichLiefert Folat, unterstützt die Methylierung
Käse und MilchprodukteHart- und Frischkäse, Joghurtin MaßenÜbermäßiger Konsum kann die Regulation reduzieren

Tabelle seitlich scrollbar

LINE-1 und IL-6

2 Werte

Ihre Marker

LINE-1DNA-Stabilität

LINE-1-Elemente machen rund 17 % des Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und damit für die genomische Stabilität insgesamt.

96 %50 Jahre
70 %85 %100 %115 %130 %

Leicht reduzierte globale DNA-Regulation, im Gesamtprofil zu bewerten. Das abgeleitete biologische Alter liegt bei 50 Jahren. Der Marker hängt am selben Stoffwechselweg wie die Telomere — beide sprechen auf dieselben Methyl-Donatoren an.

WirkstoffQuelleMengeHinweis
Methyl-DonatorenBlattgemüse, Hülsenfrüchte, Eier, Nüsse, Sesam, Sojatäglich in mind. 2 MahlzeitenFolat, B2, B6, B12 gemeinsam zuführen
BallaststoffeVollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchtemind. 30 g/TagStabilisiert Blutzucker, senkt oxidative Belastung

Tabelle seitlich scrollbar

IL-6Entzündungsregulation

Interleukin-6 ist ein zentraler Botenstoff der Entzündungsregulation. Bewertet wird die DNA-Methylierung IL-6-assoziierter Genregionen — nicht der akute Blutspiegel.

108 %46 Jahre
70 %85 %100 %115 %130 %

Spricht für eine stabile Regulation der IL-6-Aktivität — der beste Wert Ihres Profils. Die Empfehlungen dienen hier dem Erhalt, nicht der Korrektur.

WirkstoffQuelleMengeHinweis
Bewegung und Gewichtmoderate Alltagsaktivität, Gewichtsregulationtäglich 30 Min.Fettgewebe ist eine zentrale Quelle proinflammatorischer Botenstoffe
ResveratrolTraubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse1 Portion Beeren/TagHemmt den NF-κB-Signalweg
SulforaphanBrokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kresse250 g, 3–4×/WocheKurz erhitzen (3–4 Min., 80 °C) erhöht die Bioverfügbarkeit
CurcuminKurkuma mit schwarzem Pfeffer1 TL täglichPiperin erhöht die Aufnahme deutlich

Tabelle seitlich scrollbar

Ernährung und Lebensgewohnheiten

Standortbestimmung

Das Radar zeigt, wie nah Ihre aktuellen Gewohnheiten an den wissenschaftlichen Referenzwerten liegen. Je weiter außen ein Faktor liegt, desto günstiger — optimal ist 10.

AlltagsbewegungSportStressTabakAlkoholSnacksFleischOmega-3BallaststoffeObst/GemüseFlüssigkeit
Ihr ProfilReferenzgruppe

72 / 100

Ernährung

Gute Nährstoffkombination, Verbesserungspotenzial in Details.

Referenz: ≥ 60.

65 / 100

Lebensstil

Ausgewogen, mit Raum für mehr Bewegung und Stressreduktion.

Referenz: ≥ 60.

Was auffällt

  • Stress (4 von 10) ist der schwächste Faktor und liegt unter der Referenzgruppe. Chronischer Stress wirkt über die Cortisolachse direkt auf Entzündungs- und Methylierungsmarker.
  • Snacks und Fleisch (je 5) liegen auf dem Niveau der Referenzgruppe — hier liegt das größte unausgeschöpfte Potenzial für die Telomer- und LINE-1-Werte.
  • Tabak (9), Obst und Gemüse (8), Flüssigkeit (8) sind deutlich überdurchschnittlich und tragen die guten Werte bei IL-6 und den Alterungsmarkern.

Standortbestimmung, keine individuelle Diagnose. Bei Erkrankungen oder in besonderen Lebensphasen größere Ernährungsänderungen bitte ärztlich begleiten lassen.

Ihre Interventionen

13 Werte

Alle Empfehlungen auf einen Blick

Jede Empfehlung ist dem Marker zugeordnet, aus dem sie stammt, und in der Farbe des tatsächlichen Ergebnisses gekennzeichnet. Sortiert nach Dringlichkeit — die Marker mit Handlungsbedarf zuerst.

WirkstoffAus MarkerLebensmittelquelleMengeHinweis
FolatTelomere · 96 %Spinat, Grünkohl, Hülsenfrüchte, Tomaten, Sprossen2 Handvoll grünes Gemüse täglichRoh oder kurz gedünstet — hitzeempfindlich
Vitamin B2 und B12Telomere · 96 %Eier, Käse, fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Ayran)täglich 1 PortionBei veganer Ernährung B12 gezielt supplementieren
MethioninTelomere · 96 %Sesam, Soja, Erbsen, Paranüsse2–3 Paranüsse/TagWegen Selengehalt nicht mehr als 3–4 Nüsse täglich
EGCG (Grüner Tee)Telomere · 96 %Grüner Tee, Matcha3–4 Tassen/TagNicht direkt zu eisenreichen Mahlzeiten trinken
Methyl-DonatorenLINE-1 · 96 %Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Eier, Nüsse, Sesam, Sojatäglich in mind. 2 MahlzeitenFolat, B2, B6, B12 gemeinsam ausreichend zuführen
BallaststoffeLINE-1 · 96 %Vollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchtemind. 30 g/TagStabilisiert den Blutzucker, senkt oxidative Belastung
Grünes BlattgemüseAlterungsm. · 103 %Spinat, Grünkohl, Mangold1 Portion täglichLiefert Folat, unterstützt die Methylierung
KaffeeAlterungsm. · 103 %Filterkaffee, Espresso2–3 Tassen/TagNicht nach 14 Uhr — kann den Schlaf stören
Käse und MilchprodukteAlterungsm. · 103 %Hart- und Frischkäse, Joghurtin MaßenÜbermäßiger Konsum kann die Regulation reduzieren
Bewegung und GewichtIL-6 · 108 %moderate Alltagsaktivität, Gewichtsregulationtäglich 30 Min.Fettgewebe ist Quelle proinflammatorischer Botenstoffe
ResveratrolIL-6 · 108 %Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse1 Portion Beeren/TagHemmt den NF-κB-Signalweg
SulforaphanIL-6 · 108 %Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kresse250 g, 3–4×/WocheKurz erhitzen (3–4 Min., 80 °C) erhöht Bioverfügbarkeit
CurcuminIL-6 · 108 %Kurkuma, idealerweise mit schwarzem Pfeffer1 TL täglichPiperin aus Pfeffer erhöht die Aufnahme deutlich

Tabelle seitlich scrollbar

Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen. Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung.

Zusammenfassung

Ihre zwei Schwerpunkte.

Zwei Ihrer vier Marker liegen im grünen Bereich und sollen dort bleiben. Zwei liegen bei 96 % und hängen am selben Stoffwechselweg. Tragend ist dabei LINE-1: Die Telomerlänge wird wegen ihrer Messstreuung nur im Verlauf beobachtet. Daraus ergibt sich ein bemerkenswert einfacher Plan.

01

Methyl-Donatoren — der Ansatzpunkt bei LINE-1

Tragend ist LINE-1 mit 96 % (biologisch 50 J.) — der Marker, an dem sich Veränderung belastbar abbilden lässt. Die Telomerlänge liegt ebenfalls bei 96 %, bewegt sich damit aber in der Größenordnung der Messstreuung und trägt für sich keine Empfehlung; sie wird im Verlauf beobachtet. Beide hängen an denselben Nährstoffen: Folat, Vitamin B2, B6, B12 und Methionin. Sechs der dreizehn Empfehlungen zielen genau darauf. Konkret: zwei Handvoll grünes Blattgemüse täglich, roh oder kurz gedünstet. Eier, Käse oder fermentierte Lebensmittel täglich. 2–3 Paranüsse. Dazu mindestens 30 g Ballaststoffe und 3–4 Tassen grüner Tee, nicht zu eisenreichen Mahlzeiten.

02

Stress — der schwächste Lebensstilfaktor

Mit 4 von 10 ist Stress der einzige Faktor, der deutlich unter der Referenzgruppe liegt. Er wirkt über die Cortisolachse auf die Methylierungsmarker, die bei Ihnen Handlungsbedarf zeigen. Der Ernährungsteil ist mit 72/100 bereits solide — die größere Wirkung liegt hier. Ergänzend: Alltagsbewegung (6) und Sport (7) sind ausbaufähig, 30 Minuten täglich unterstützen zugleich den IL-6-Wert.

Erhalten, nicht ändern

IL-6 108 % und Epigenetische Alterungsmarker 103 % liegen im Normbereich. Die Empfehlungen zu diesen beiden Markern dienen dem Erhalt. Tabak (9/10), Obst und Gemüse (8/10) und die Flüssigkeitszufuhr (8/10) tragen dieses Ergebnis — hier ist nichts zu ändern.

Kontrolle und nächster Schritt

  • Eine Kontrollmessung ist frühestens nach 4 bis 6 Monaten sinnvoll — vorher sind Veränderungen der Methylierungsmarker nicht belastbar messbar.
  • Ab der zweiten Messung wird der gemessene Verlauf je Marker ausgewiesen.
  • Für die Verlaufskontrolle sollten Probenahme und Tageszeit vergleichbar bleiben.

Fragen zu Ihrem Befund?

Besprechen Sie die Ergebnisse mit der Einrichtung, die die Probenahme durchgeführt hat. Dort liegt der klinische Kontext vor, der für die Einordnung nötig ist.

Kontakt

  • contact@polarisdx.net
  • +49 151 75011699
  • www.polarisdx.net

Vertrieb

  • Polaris Diagnostics Europe GmbH
  • Große Bleichen 1–3
  • 20354 Hamburg

Musterbefund. Sämtliche Werte und Angaben zur Person in diesem Dokument sind frei erfunden und dienen ausschließlich der Darstellung des Berichtsformats. Es handelt sich nicht um einen realen Befund.

Einordnung. Dieser Bericht ist keine Diagnose und ersetzt keine ärztliche Beratung. Das ausgewiesene biologische Alter ist ein Modellwert aus epigenetischen Markern, keine Aussage über Lebenserwartung oder Krankheitsrisiko. Marker beschreiben einen Momentzustand und sind im individuellen klinischen Kontext durch qualifiziertes Fachpersonal zu bewerten.

Status der Analysen. Die Analysen sind Labordienstleistungen unseres Kooperationspartners und keine CE-gekennzeichneten In-vitro-Diagnostika. Sie dienen der Beratung und Verlaufskontrolle und ersetzen keine ärztliche Diagnostik. Die Analysen werden ausschließlich an Fachanwenderinnen und Fachanwender abgegeben.

Rechtlicher Rahmen. Dieses Panel wertet keine Genotypen aus; gemessen werden epigenetische Marker. Enthält eine Analyse des Portfolios genetische Untersuchungen, gelten dafür Aufklärung und schriftliche Einwilligung vor der Probenahme sowie der Arztvorbehalt des Gendiagnostikgesetzes. Die Laboranalytik erfolgt durch unseren Kooperationspartner. Polaris Diagnostics Europe GmbH verantwortet Vertrieb und Betreuung. Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen.

© 2026 Polaris Diagnostics Europe GmbH · Stand: August 2026

Alle sechs Dokumente sind Musterbefunde: Sämtliche Werte, Genotypen und Angaben zur Person sind frei erfunden und dienen ausschließlich der Darstellung des Berichtsformats. Es handelt sich nicht um reale Befunde.